Schweineregatta 2005
Am Sonnabend, 13. August 2005, trafen sich 54 Sportfreunde des Röbeler Segler-Vereins, deren Gäste und Gastanlieger mit 21 Segelbooten zur diesjährigen Schweineregatta. Die Prognosen waren düster, denn die Frage war, macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung? Aber die Erfahrung der meisten Segelfreunde der letzten Jahre, dass der Spaß bei dieser Regatta im Vordergrund steht, war wohl auch einer der Gründe für die rege Teilnahme. Und noch eine Sache im Voraus: Es gab eine Wette – ein Optisegler wäre im Konzert der Jollen und Jollenkreuzer nicht der Letzte. Also Spaß war angesagt. Anna Köhn machte die Überraschung perfekt; sie ließ mit ihrem Opti einen toll kämpfenden Segler mit seinem Jollenkreuzer hinter sich. Es waren mehrere Sportfreunde dabei, die sonst keine Regatten segeln, das war auch so gewollt. Peter Starck, der Wettfahrtleiter, machte es uns leicht, so dass alle Segler auch ohne Regattakenntnisse die Erklärungen und sehr gut vorbereiteten Segelanweisungen leicht verstehen konnten. Das Wetter machte es uns nicht leicht: Böen, Windstärken (ganz schön), drehende Winde, kein Wind, drohende Wolken, manchmal etwas Regen. Trotzdem war die einhellige Meinung: Es hat Spaß gemacht. Aber gekämpft wurde auch: „Betty“ ließ den selbst ernannten „Weißen Greifer“ nicht vorbei. Bei der Auswertung bekam jeder neben der Platzierung seinen Spaßnahmen (z. B.: Phantom der Müritz – 1. Platz; Rote Laterne – Letzter Platz). Da die Platzierung zweitrangig war, wird sie in diesem Bericht nicht vorgenommen. Was wäre eine Spaßregatta ohne das Drum und Dran? - Peter Starck mit seinen Helfern als Wettfahrtleiter - Dirk Köhn als Schankwirt - „Heller“ Niesche mit seinem Sicherungsboot usw. Knut Heidmann organisierte das traditionelle Schweineessen und bereitete es mit seinem Bruder Frank und dessen Sohn zu einem schmackhaften Schwein am Spieß zu – toll. Wenn so viel Spaß dabei war, muss es einen Wermutstropfen gegeben haben: Der Verteidiger der „Roten Laterne“ der letzten beiden Jahre trat nicht an. Er wollte wohl keinen Hattrick landen.
Schmidt-Heß |